DIY – Spritzschutz

Hallihallo meine Lieben 🙂
Die Meisten von euch wissen ja, dass ich gerade ein bisschen renoviere. Die Küche ist damit jetzt fast fertig. Ich muss nur noch die letzten Ecken streichen und eventuell eine neue Lampe anschaffen, eventuell ein Wandregal und ein Bild muss noch aufgehängt werden. Dann bekommt ihr die komplette neue Küche vorgestellt 😉 Um eure Neugierde zumindest miniml zu stillen, zeige ich euch heute meine „beste Erfindung“.

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Viele von euch kennen sicherlich den meist gläsernen Spritzschutz hinter der Herdplatte, die die Wand dahinter vor Schmutz schützt. Da ich diese zum einen total praktisch finde, aber auch sehr schön, und vorallem weil ich keine Lust habe die Fliesen zu putzen, wollte ich mir soetwas anschaffen. Das stellte mich vor zwei mehr oerr weniger große Probleme: 1. kosten diese Spritzschutze von guter Qualität einen Haufen Geld (vorallem, wenn man bestimmte Vorstellungen hat) und 2. (und viel schwieriger) konnte ich keine 100 % passende Ausführung finden. Ich wollte weder einfarbig, noch durchsichtig. Es sollte aber auch zum Rest der neuen Küche passen, aber kein Vermögen kosten (ja, da kann ich zum Schwaben werden 😀 ). Also habe ich mir Gedanken gemacht. Ich könnte einen Hintergrund basteln für eine durchsichtige Platte, aber wie sollte ich das dann befestigen? Ich könnte eine Platte lackieren, dann wäre sie aber wieer einfarbig und langweilig. Dann saß ich an meinem Nähtisch und sah die Inspiration für meinen selbstgebauten Spritzschutz: Der Rest des Wachstuchs, aus dem ich eine Hülle für meinen Woody genäht habe 😉

Wir benötigen:

  • MDF- Platte zugeschnitten.
  • Wachstuch
  • elektrischer Tacker

So, diese Anleitung ist wirklich idiotensicher, trotzdem bitte ich euch, bei der Verwendung von elektrischen Tackern vorsichtig zu sein. Sie haben zwar extra Schutzmechanismen, aber man weiß ja nie 😉

Also, ich habe zunächst die Höhe vom Herd bis zur Dunstabzugshaube an der hinteren Wand ausgemesen und dann die Breite der Dunstabzugshaube. Diese Maße habe ich mir notiert und dann im Bauhaus eine MDF-Platte (Stärke: 5 mm) zuschneiden lassen. Dann ging es ab nach Hause, der Tacker wurde in die Steckdose gesteckt und los ging es. Ich habe das Wachstuch mit der glatten Seite nach Unten auf den Tisch gelegt und dann die Platte darauf. Dann fängt man auf einer Seite an und stellt die Platte auf und zieht das Wachstuch stramm darüber. Dann wird das ganze auf der schmalen Seite festgetackert. (Hier wäre es dann ander Zeit vorsichtig zu sein 😀 ). 3 – 4 Tackernadeln reichen. Dann dreht man das ganze um 180 ° , zieht das Wachstuch an der gegenüberliegenden Seite straff und tackert wieder auf der schmalen Seite 3 – 4 Tackernadeln rein. Jetzt geht es an die Ecken. Diese schlägt man wie bei einem Geschenk so ein, dass sie von vorrne ordentlich aussieht. Das Wachstuch soll wieder stramm sitzen. Und zack! 3 – 4 Nadeln rein. Auf der gegenüberliegenden Seite das gleiche Spiel und schon sind wir fertig! 🙂 Das Ganze dauert vielleicht 10 Minuten und kostet nicht mal 5 € (ich habe mein Wachstuch von Tedox, 2,50 € pro lfm.). Ich bin damit super zufrieden, ich kann den Spritzschutz auch jederzeit neu Beziehen und problemlos abwischen.

Ich freue mich von euren Berichten zu hören, wenn ihr euch auch einen Spritzschutz bastelt 🙂 viel Spaß beim Nachmachen 🙂

Bis Freitag!

eure schnisie ❤

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