WM Special: für echte Kerle

Hallöchen meine Lieben,

heute ist es so weit: es kommt mal kein Back-Rezept! :-O Sondern, passend zum guten Wetter und der bevorstehenden WM, ein Grill-Special 🙂 Das Motto „für echte Männer“ ist natürlich nicht ganz wörtlich zu nehmen, aber ich teile hier mit euch mal mein fleischiges Lieblingsrezept und meine Lieblingsdips dazu. In einer Woche folgt dann Teil 2 des WM Specials „für die Spielerfrauen“. Da zeige ich euch meine Lieblingsrezepte zum Grillen, die aber ohne Fleisch sind 🙂

Zu allererst brauchen wir eine super leckere Marinade für unser Fleisch 🙂

Am liebsten mache ich es so: Ich würze das Fleisch mit Pfeffer, Salz und Paprika und kurz vor dem Grillen bestreiche ich es mit einer sogenannten Mustard Paint ein.

Die stelle ich wie folgt her:

  • 200 ml dunkles Bier
  • 70 g Honig (alternativ gehen auch 110 g brauner Zucker)
  • 250 g Senf (mittelscharf)
  • 1 TL Salz
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • und am besten 1 TL Louisiana Hot Sauce, die kann aber auch durch beispielsweise Tabasco ersetzt werden

Die Zutaten verrühren wir, bis sich alles miteinander vermischt hat und stellen es in einem gut verschließbaren Gefäß kalt. Die Mustard Paint hält sich gut eine Woche verschlossen im Kühlschrank. Ich gebe sie direkt vor dem Grillen auf das Fleisch. Man kann natürlich auch noch nachpinseln, wenn das Fleisch schon auf dem Rost liegt, um den Geschmack zu intensivieren.

Und was ist unabdingbar beim Grillen? Natürlich Saucen zum Fleisch. 😉 In meinem Mayonnaisebeitrag habe ich euch ja schon gezeigt, wie man Mayonnaise herstellen kann und leckere Dips daraus machen kann.

Heute bekommt ihr aber nochmal drei schnelle Rezepte 😉

Das erste ist leckere Sour Cream:

  • 100 g Quark (noch besser Schichtkäse)
  • 100 g Schmand
  • 50 g Saure Sahne
  • 20 g Mayonnaise
  • 1 EL Essig (bestes Ergebnis: Weißweinessig)
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 Bund Schnittlauch

Alle Zutaten, bis auf den Schnittlauch, miteinander zu einer glatten Masse rühren. Den Schnittlauch in Röllchen schneiden und unterheben. FERTIG 🙂 schmeckt super zu Kartoffeln und natürlich Fleisch 🙂

Auf Platz 2 landet bei mir der Honey-Mustard-Dip

  • 100 g mittelscharfen Senf
  • 80 g Honig (am besten flüssig, wenn ihr keinen flüssigen im Haus habt, erwärmt ihn einfach in der Mikro 😉 )
  • 2 EL Öl (geschmacksneutral)
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer
  • Petersilie, Estragon und Dill nach Belieben

Die Zutaten wieder zu einer glatten Masse verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit ein wenig Mayonnaise kann man diesen Dip etwas mildern. Wenn man vom Dip 6 EL abnimmt, diese dann mit 3 – 4 EL Mayonnaise vermischt und mit Sahne etwas verflüssigt, erhält man ein super leckeres Salatdressing. 🙂

Und perfekt zu jedem Steak: die Gewürzbutter

  • 1/2 Pfund Butter (weich)
  • 2 EL Chiliflocken
  • 1 EL Pfeffer
  • 1 EL Salz
  • 1/2 Bund Koriander
  • 1 Knoblauchzehe

Wir häckseln der Koriander und die Knoblauchzehe miteinander schön klein und verrühren sie dann mit den restlichen Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse, die aber nicht zu weich sein sollte. Ich mache das so, dass ich zuerst Knoblauch und Koriander in meinen Häcksler gebe, sie kleinhäcksle und dann die anderen Zutaten dazugebe und einfach weiterhäcksle. Man kann es natürlich aber auch mit dem Handrührer, der Küchenmaschine oder einem Löffel vermischen. Die Masse geben wir dann auf ein ausreichend großes Stück Frischhaltefolie und rollen es zu einer „Wurst“, die wir dann bis zum Essen in den Kühlschrank geben. Beim Grillen dann in Scheiben schneiden und auf das Grillgut geben 😉 Schmeckt super lecker zu Mais und Steaks jeglicher Art 😉

 

Und jetzt kommen meine Top Ten Tipps zur Grillen:

  1. Mit welchem Grill grillt man am besten? Das muss jeder für sich entscheiden, aber das klassischste und geschmacklich beste (meiner Meinung nach) ist der gute, alte Holzkohlegrill. Mit einer Mischung aus Kohle und  Briketts bekommt man schnell und lange andauernd eine gute Temperatur. Ein Gasgrill ist ja in den USA weit verbreitet und bietet eine super schnelle Temperatur, die auch noch ziemlich genau geregelt werden kann. Außerdem habt ihr keinen Müll und keinen Qualm 😉 Elektrogrills benutzen wir auch häufiger, wenn wir in der WG auf dem Balkon grillen wollen, weil wir es keinem Anton wollen, wegen usn geräuchert zu werden. Er hat die gleichen Vorteile wie ein Gasgrill, läuft jedoch nur mit Strom, was noch leichter und ungefährlicher ist, als mit den Gasflaschen rumzuhantieren.
  2. Wie mariniere ich am besten? Generell ist es wichtig frühzeitig mit dem Marinieren anzufangen. Wenn ich meine Mustard Paint benutze, salze und pfeffere ich mein Fleisch erst vergleichsweise spät, da das Salz dem Fleisch viel Feuchtigkeit entzieht. Wenn ihr euer Fleisch einlegen wollt, achtet darauf, dass das Salz erst beim Grillen dazu kommt, damit ihr das Fleisch für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank in der Marinade liegen lassen könnt, ohne dass die ganze Flüssigkeit flöten geht 😉
  3. Was erleichtert mir das Grillen? Wenn ich grille, achte ich darauf oder versuche es wenigstens 😛 ), dass ich die folgenden Utensilien griffbereit habe: Grillzange, mindestens (!!!) einen Teller, auf dem man das Grillgur sammeln kann bzw. mal anschneiden kann, dementsprechend natürlich ein Messer und eine Gabel, Alufolie, Aluschalen und eventuell eine Uhr, und natürlich gerade im Sommer eine Kühltasche für das Grillgut.
  4. Wie bekomme ich Abwechslung ins Grillen? Falls ihr wirklich Abwechslung braucht und euch nicht an Fleisch, Fleisch und Fleisch satt essen wollt, könnt ihr natürlich auch Fisch oder Gemüse grillen. Tolle Rezepte bekommt ihr im Teil 2 des Specials nächsten Montag 🙂
  5. Wie grille ich Fisch? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder du gibst ihn mit Öl und Kräutern und Gewürzen in ein „Alufoliekörbchen“, da wird er allerdings eher gegart als gegrillt, oder du schaffst die so ein Fisch Grillgitter zu. Dorthinein kannst du ganze Fische geben. Meine Mama hat das letztes Jahr beim Grillen gemacht uns es schmeckt soooo unglaublich lecker. Natürlich auf dem Holkohlegrill 😉
  6. Hilfe! Meine Holzspieße halten meinem Grillmarathon nicht stand! Der ultimative Trick: Eine halbe Stunde vorm Grillen in Wasser einlegen
  7. Hilfe! Mein Fleisch bleibt nicht saftig! Das kann daran liegen, dass dein Fleisch zu dünn geschnitten ist? Ich, bzw auch mein Metzger des Vertrauens, empfiehlt eine Dicke von circa 2 – 3 cm. Es könnte auch daran liegen, dass das Fleisch zu lange in der direkten Hitze lag. Versucht einen Ort auf dem Grill zu finden, an dem die Hitze nur indirekt kommt, also keine Glut (oder möglichst wenig) darunter liegt. So kann es noch garen, aber nicht mehr so sehr brutzeln. Wenn man das Fleisch nach dem Grillen noch kurz liegen lässt, ist es auch saftiger.
  8. Hilfe! Mein Grillgut klebt fest! Dann hilft es, das Grillrost zu ölen, entweder mit Sonnenblumenöl oder einer Schweineschwarte.
  9. Woher weiß ich, wie lange mein Fleisch grillen muss? Als Faustregel gilt: Pro cm Dicke 1 1/2 Minuten Grillzeit. Würstchen sind in der Regel nach 5 Minuten gar.
  10. Für unsere Gesundheit: Auf keinen Fall gepökeltes Fleisch grillen! Dabei können schwer gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt werden!

Und jetzt sollte beim Grillen nichts mehr schief gehen 😉 Denkt daran: WM-bedingt erscheint Teil 2 des Specials schon montags 😉

Am Freitag folgt noch einmal ein Beitrag zu einem Blogevent. Zu welchem erfahrt ihr dann 😉

Bis dann!

Eure Denise ❤

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