Torten Special zum Muttertag :)

Am Sonntag steht der Muttertag bevor, weshalb ich euch heute zuerst meinen super einfachen Biskuitteig vorstellen werde und euch später noch Tipps gebe, wie ihr aus dem Biskuit eine ganz individuelle Torte zaubern könnt 🙂 Ganz zum Schluss verrate ich euch wie ich eine Nuss-Sahne-Torte mache  🙂

Zunächst bekommt ihr aber ersteinmal das Biskuit Grundrezept

  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 Eier (Größe M oder 3 Größe L)
  • 200 g Mehl (bis zu 100 g kann man durch Speisestärke ersetzen)
  • 4 TL Backpulver

Bevor wir mit dem Teig anfangen, heizen wir den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Außerdem legen wir den Boden einer Springform mit einem Durchmesser von 20 cm mit Backpapier aus und fetten den Rand.

Wir nehmen eine Schüssel oder einen Rührbecher und schlagen darin die Eier so lange, bis sich ein heller, dicker Schaum gebildet hat. Das dauert bei mir zwischen 6 und 10 Minuten. Woran es liegt, dass es manchmal schneller geht, weiß ich noch nicht 😉

In unserer Rührschüssel schlagen wir die Butter mit dem Zucker schaumig und geben dann die Eier dazu. Das Mehl vermischen wir mit dem Backpulver und sieben es nach und nach in die Ei-Butter-Zuckermasse. Sollte der Teig zu trocken werden, kann man Esslöffelweise Milch hinzufügen, bis ein glatter Teig entsteht.

Den Teig geben wir in unsere vorbereitete Springform und klopfen die From mehrmals auf die Arbeitsfläche, so dass der Teig glatt ist. Dann geben wir die Form für 45 Minuten auf ein Backrost im unteren Drittel des Backofens.
Beim Biskuit mache ich keine Stäbchenprobe, sondern lege meinen Finger mit leichtem Druck auf den Kuchen. Der Kuchen sollte nicht mehr feucht sein und die Delle die ich in den Kuchen gedrückt habe, sollte sofort wieder ausgeglichen werden. Ist der Biskuit zu lange im Ofen gewesen, dann gibt die Oberfläsche nicht nach. War der Biskuit noch nicht lang genug im Ofen, dann bleibt die Delle im Kuchen, wenn man den Finger wieder wegnimmt. Es kann je nach Backofen auch länger oder kürzer dauern, einfach regelmäßig mal in den Ofen schauen. In meinem WG-Backofen braucht der Biskuit knapp eine Stunde o.O

Den Biskuit geben wir dann zum abkühlen auf ein Kuchenrost und wenn er komplett ausgekühlt ist lösen wir ihn aus der Springform. Diesen Biskuit würde ich in 2 bis 3 Böden schneiden. Ich benutze hierzu einfach ein langes, scharfes Messer aus meinem Messerblock. Man kann sich natürlich auch einen professionelles Set anschaffen. Ich persönlich komme so sehr gut zurecht 🙂

 

Alternativ könnt ihr auch einen Schokoladen Biskuit machen. Dazu braucht ihr:

  • 225 g weiche Butter
  • 225 g Puderzucker
  • 4 Eier (M oder 3 L)
  • 175 g Mehl
  • 3 TL Backpulver
  • 50 g Kakaopulver

Die Zubereitung funktionniert genau wie beim Grundrezept.

 

Die wichtigstens Tipps für Biskuitböden:

  • Die Zutaten müssen natürlich die gleiche Temperatur haben (Zimmertemperatur) Dazu nehme ich die gekühlten Zutaten eine dreiviertel Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank
  • Ganz wichtig ist es, die Eier schön aufzuschlagen, da der Teig sonst nicht luftig wird!
  • Man kann auch die Eier trennen und das Eiweiß separat steif schlagen
  • Biskuitteig sofort backen, da der Teig ansonsten zusammenfällt
  • Mehl immer einSIEBEN!
  • Die Zutaten so kurz wie möglich miteinander verrühren, am besten unterheben.
  • Für 24 cm Springformen nehme ich das Rezept mal 1,5.
  • Für 26 cm Springformen nehme ich das doppelte Rezept.

 

Wenn ihr jetzt also den Biskuit gebacken habt, dann könnt ihr euch überlegen, was eure Mama (oder die Person, für die ihr den Kuchen backt) gerne isst.

2013-07-05 17.33.25

Diese Torte kennt ihr ja bereits aus der Ankündigung. Meine Mama hat ihn letztes Jahr zu ihrem Geburtstag bekommen. Sie ist mit einer Karamelcreme gefüllt und bestrichen und mit Kokosflocken bestreut und mit frischen Himbeeren und selbstgemachten Raffaellos verziert. Das Rezept für die Raffaellos bekommt ihr am Freitag 😉 Die sind super easy und super lecker 🙂 Jedenfalls habe ich hier einfach einen Karamellpudding mit Kokosmilch angerührt (und ich glaube ich habe unter eine Häfte circa 50 g Kokosflocken untergehoben). Den Biskuit habe ich nur halbiert, so dass ich also 2 Böden hatte. Auf den unteren Boden habe ich erwärmte Himbeerkonfiture gegeben (wer die Kerne nicht mag kann sie auch durch ein feines Küchensieb streichen)und darauf den Karamell-Kokospudding mit Kokosflocken verteilt. Dann habe ich den oberen Boden aufgelegt und darauf wieder von dem Karamel-Kokospudding (diesmal ohne Kokosflocken) verteilt. Danach habe ich Kokosflocken darüber gestreut und in der Mitte ein Herz aus dem Pudding gespritzt und darauf Himbeeren verteilt. Am äußeren Rand habe ich größere „Häufchen“ gespritzt und darauf dann selbstgemachte Raffaellos verteilt. Und fertig!

So einfach ist es eigentlich. Ihr müsst euch nur einen Hauptgeschmack überlegen (hier ist es Kokos) und dann entweder eine passende Creme oder Sahne aussuchen. Dazu eine passende Marmelade oder Schokolade, mit der ihr den unteren Boden bestreichen könnt. Und dann vielleicht noch ein paar Dekoelemente, wie frische Früchte oder Nüsse oder bestimmte Süßigkeiten.

Meine Ideen:

  • Vanillecreme als Füllung, Erdbeermarmelade und frische Erdbeeren
  • Sahne mit Erdbeeren als Füllung, Erdbeermarmelade und die Torte komplett mit Sahne ummanteln, dunkle Schokoladenraspeln darauf verteilen
  • Kaffecreme, Zartbitterkuvertüre für den unteren Tortenboden, schokolierte Kaffebohnen als Deko
  • generell Sahne und frische Beeren
  • Sahne und Bananen als Füllung, den Boden mit Vollmilchschokolade bestrichen, mit Sahne ummanteln und mit Schokoladenornamenten dekorieren
  • Schokoladenpudding, Vollmilchkuvertüre und Schokoraspeln
  • seid einfach Kreativ 🙂 Wenn ihr Fragen habt oder ich euch irgendwie helfen kann, schreibt doch einfach einen Kommentar 😉

Das wichtigste ist meiner Meinung nach dann die Verzierung. Das allerwichtigste Werkzeug hierfür ist ein Spritzbeutel, am besten mit mehreren Aufsätzen 🙂 Wenn ihr keine Spritzbeutel habt könnt ihr euch einen aus Backpapier basteln, eine gute Anleitung seht ihr hier. Man muss auch kein großer Künstler sein, um eine schöne Dekoration zu machen. Meistens reicht es schon, wenn man eine Sterntülle hat, dann sehen die „Häufchen“ schon viel schöner aus 😉

Jetzt aber zu meiner Nuss-Sahnte-Torte 🙂

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Ihr benötigt:

  • einen Biskuit (Durchmesser 20 cm)
  • 50 g Vollmilchkuvertüre
  • 500 – 600 g Sahne
  • Orangenkonfitüre (Ich habe hier selbstgemachtes Aperol-Orangen-Gelee benutzt)
  • 3 Blatt Gelatine
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Puderzucker
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 12 ganze Haselnüsse oder andere Dekorationen

Zuerst teilen wir den Biskuit in 3 Böden, schneiden ihn also zwei Mal im gleichen Abstand waagrecht durch. Wir schmelzen die Kuvertüre im Wasserbad und verteilen sie auf dem untersten Boden. Dann erhitzen wir die Konfitüre oder das Gelee und  geben es auf den mittleren Boden. Die drei Blätter Gelatine weichen wir in kaltem Wasser ein und schmelzen sie dann tropfnass im Wasserbad. 400 g der Sahne schlagen wir mit 30 g Puderzucker und dem Vanillezucker steif, geben die geschmolzene Gelatine dazu und heben die Nüsse unter. Die Sahne-Nuss-Masse stellen wir dann für 10 Minuten in den Kühlschrank. Wenn die Creme ein wenig abgekühlt ist und etwas fester wurde, verteilen wir sie auf den unteren beiden Böden und setzen die Tortenböden aufeinander. Dann schlagen wir die restlichen 200 ml Sahne mit dem Sahnesteif und 20 g Puderzucker auf und mit einem Teil davon streichen wir die Torte rundum ein. Den anderen Teil der Sahne verwenden wir dazu, die Torte mit Sahnetuffs zu verzieren auf die wir dann die Haselnüsse drücken. Ich habe zusätzlich noch ein Herz aus Sahnetuffs gespritzt (simple Dekoration mit großem Effekt) und es dann mit Schokoladenraspeln ausgefüllt.

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Als alternative Dekoration könnt ihr euch auch Schablonen kaufen oder selbst besten und damit mit Backkakao ein Muster auf die Torte „pudern“.

Da mein kleiner Bruder in wenigen Wochen konfirmiert wird, werde ich eine Torte in Kuchenform backen. Dazu werde ich euch aber einfach mal ein kurzes Review schreiben und das Rezept zu einer meiner Lieblingsfüllungen und Ummantelungen: Schokoladenganache 🙂 Aber bis dahin müsst ihr euch gedulden. 🙂

Jetzt wünsche ich euch einen schönen Tag, viel Spaß beim Backen und Kreieren eurer eigen Torte und einen schönen Muttertag 🙂 Was für eine Torte meine Mama bekommt verrate ich euch aber noch nicht 😉

Eure Denise ❤

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2 Gedanken zu “Torten Special zum Muttertag :)

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